Erfolgreicher Abschluss 2021

Auch wenn die Wettkampfsaison auf Bundesebene nur sehr kurz war, so ist zumindest wieder ein Anfang gemacht worden. Anfang September fanden die Deutschen Meisterschaften der Mitteldistanz in Wildemann im Harz statt. Mit sechs Teilnehmer aus Lippe konnten wir nur ein kleines Team vor Ort, aber dafür konnte Emma gleiche eine Silbermedaille erringen.

Nach Emmas zweiten Platz beim JLVK sollte dann bei der abschließenden Deutschen Meisterschaft im Brandenburgischen Gröden die Belohnung für das kontinuierliche Training der letzten 1 1/2 Jahre mit dem Gewinn der Meisterschaft folgen. Als Vorletzte gestartet, galt es die Laufgeschwindigkeit hoch zu halten und Fehler früh zu korrigieren und Zeitverluste so gering wie möglich zu halten. Im langen Zieleinlauf um den Sportplatz herum konnte sie nochmal die letzten Kraftreserven herausholen und eine neue Bestzeit ins Ziel bringen. Jetzt galt es zu warten, bis die nach ihr gestartete Siegerin der DM Mittel aus Dresden im Zieleinlauf zu sehen war. Die Sekunden vergingen ohne das sie auftauchte und die erste Goldmedaille für Emma und für das OL Team Lippe war geschafft! Mit dem Vorsprung von 1:16min konnte sie sich sogar noch auf Platz 1 der Bundesrangliste schieben und eines der begehrten BRL Sieger Trikots sichern.

Auch Lola konnte sich im Laufe der kurzen Saison steigern und lief auf auf den 6. Rang.

Bonn und sonst nichts

Leider fielen in diesem Jahr fast alle geplanten Läufe in NRW aus bzw. wurden ins Jahr 2022 geschoben, um dann wieder einen gut gefüllten Terminkalender zu haben.

Einzig die NRW Sprintmeisterschaften in den Bonner Rheinwiesen wurden durchgeführt. Der Ski Club Bonn richtete dabei zum ersten Mal eine Wettkampf aus. Mit dem gleichzeitig stattgefundenen D-Kader Lehrgang war auch für ein ordentliches Teilnehmerfeld gesorgt. Aus Teamsicht konnten mit Lola und Helene 2. und 3. Platz D12, Benno 1. Platz H12, Finn 3. H18, Nina 1. D45, Volker 3. H45 Medaillenplatze errungen werden.

Im Anschluss fand noch eine Sprintstaffel statt.

Beide Wettkämpfe waren gut organisiert und machen Hoffnung auf weitere Wettkämpfe im Rheinland.

Knapp vorbei

Emma Caspari ging nach 2019 erneut für den deutschen Nachwuchskader bei der Jugend-Europameisterschaft an den Start. In der Altstadt von Vilinus wurde um die Medaillien auf der Sprintdistanz gekämpft. Leider folgten kurz nach den ersten Posten hintereinander zwei Fehler mit insgesamt 1 Minute Zeitverlust. Mit dem 34. Platz unter den 88 Teilnehmerinnen war sie dennoch zufrieden, da das Ziel unter die ersten 30 zu kommen nur um 5 Sekunden verpaßt wurde. Ohne die Fehler wäre aber auch eine Platzierung in der Top10 möglich gewesen.